QR-Code-Größenrechner für den Druck

Gib an, aus welcher Entfernung der Code gescannt wird, wie viele Daten er trägt und worauf er gedruckt wird. Der Rechner liefert die Mindestbreite inklusive Ruhezone, die Breite, die sich zu drucken lohnt, und die Modulgröße hinter beidem.

Wie weit der Leser vom Code entfernt steht - eine Speisekarte etwa 30 cm, ein Plakat etwa 2 m.

Die Länge der URL oder des Textes im Code, einschließlich https:// und aller Tracking-Parameter.

Höhere Korrektur übersteht mehr Schaden und braucht bei gleichen Daten ein größeres Symbol. Ein Logo in der Mitte verlangt H.

Saugendes Material zieht die Farbe in die hellen Lücken zwischen den Modulen, es braucht also ein größeres Modul.

Mindestbreite

30.0 mm

3.0 cm / 1.18 in

Die Lesedistanz hat diese Größe bestimmt: ein Zentimeter Breite pro zehn Zentimeter Distanz.

Empfohlene Breite

37.5 mm / 1.48 in

Ein Viertel mehr als das Minimum - der Puffer für schlechtes Licht, ein älteres Handy und einen Leser, der weiter weg steht als geplant.

Modulgröße

0.91 mm

Ein schwarzes oder weißes Quadrat bei der empfohlenen Breite.

Ruhezone

3.66 mm pro Seite

Vier Module flacher, heller Rand auf jeder Seite, in den Breiten oben bereits enthalten.

Symbol

Version 4, 33 x 33 Module

41 Module mit Ruhezone

Lesbar aus

4 cm - 38 cm

Ein Code ist von etwa seiner eigenen Breite bis zum Zehnfachen davon lesbar. Prüfe, ob die Nahgrenze dort liegt, wo tatsächlich jemand stehen kann.

Die Größe ist das Erste, was ein Scanner sieht

Zwei Bedingungen legen die Breite eines gedruckten QR-Codes fest, und es gewinnt die, die mehr verlangt: die Lesedistanz und die Zahl der Module, die der Inhalt ins Symbol zwingt. Der Leitfaden zur Mindestgröße im Druck arbeitet beide durch.

Die Distanz setzt die Untergrenze

Ein gedruckter QR-Code braucht rund 1 cm Breite pro 10 cm Abstand zwischen Code und Leser. Dieses Verhältnis ist eine Faustregel und kein Absatz aus ISO/IEC 18004, und es gilt, weil eine Handykamera einzelne Module auflösen muss - an dieser Zahl ändern weder Farbe noch Modulform etwas.

  • Eine Speisekarte wird aus etwa 30 cm gelesen, also 3 cm Code, bevor irgendetwas anderes bedacht wird.
  • Ein Plakat wird aus zwei Metern gelesen, also 20 cm - und das ist meist schon die ganze Layoutentscheidung.
  • Ein Regaletikett wird aus Armlänge gelesen, wo die praktische Untergrenze von 2 x 2 cm übernimmt.

Der Inhalt bestimmt den Rest

Jedes Zeichen im Ziel fügt dem Symbol Module hinzu, und mehr Module heißt: jedes einzelne wird bei gleicher Druckbreite schmaler. Ein Link mit 40 Zeichen ist ein Symbol der Version 3 bei Fehlerkorrektur M - 29 Module pro Seite. Bei 100 Zeichen wird daraus Version 6 mit 41 Modulen, und jedes Modul ist auf demselben Papier rund ein Viertel schmaler.

Das Ziel zu kürzen ist die billigste Größenkorrektur überhaupt. Eine URL von 100 auf 25 Zeichen zu bringen führt das Symbol von Version 6 zurück auf Version 2 - jedes Modul wird damit fast anderthalbmal so breit, ohne dass sich im Layout irgendetwas bewegt.

So bemisst du einen QR-Code für den Druck

Vier Schritte von einer Lesedistanz zu einer Breite, die du ins Layout eintragen kannst.

QR-Code erstellen
  1. 1

    Miss die Lesedistanz

    Miss von dort, wo der Leser stehen wird, nicht vom Schreibtisch aus. Ein Tischaufsteller wird aus etwa 30 cm gelesen, ein Wandplakat aus 2 m, ein Schaufensteraufkleber von der anderen Seite des Gehwegs.

  2. 2

    Zähle den Inhalt

    Zähle die Zeichen, die der Code tatsächlich codiert - das https://, die Domain, den Pfad und jeden Tracking-Parameter. Ein UTM-String kann die Länge eines Links verdoppeln, ohne das Ziel zu ändern.

  3. 3

    Benenne das Material

    Gestrichenes und glänzendes Papier trägt Module bis hinunter zu etwa 0,4 mm. Ungestrichenes Papier, Kraftpapier, Wellpappe und Thermopapier brauchen rund 0,5 mm, weil die Farbe in die Faser läuft und die hellen Lücken zwischen dunklen Modulen schließt.

  4. 4

    Nimm die empfohlene Breite

    Das Minimum ist die Kante des Machbaren; die empfohlene Breite liegt 25% darüber. Dieser Puffer bezahlt schlechtes Licht, ein zerkratztes Objektiv und einen Leser, der weiter weg steht als im Briefing angenommen.

Wo die Zahl gebraucht wird

Dieselbe Rechnung, in den vier Aufträgen, in denen sie am häufigsten auftaucht.

Tischaufsteller und Speisekarten

Werden aus 25 bis 35 cm gelesen, 3 cm Code decken die Distanz also ab. Der Druck liegt hier auf der Ruhezone, nicht auf der Breite: ein Code, der an einer Linie, einem Foto oder der Kartenkante klebt, verliert genau den Rand, an dem sich der Scanner festhält - und mehr Breite ersetzt ihn nicht.

Plakate und Schaufenster

Jenseits von zwei Metern ist die Breite die einzige Variable, die zählt, und genau die verteidigt das Layout am härtesten. Ein Plakat, das aus 3 m gelesen wird, will etwa 30 cm Code. Wenn der Entwurf das nicht hergibt, setz den Code weiter nach unten, damit man näher herantreten kann.

Verpackungen und Etiketten

Kraftpapier, Wellpappe und ungestrichener Karton arbeiten mit einer Moduluntergrenze von 0,5 mm statt 0,4 mm - das sind rund 25% mehr Breite für denselben Inhalt. Wölbungen kosten noch einmal extra: setz den Code auf die flachste Fläche, die die Verpackung hat.

Visitenkarten

Das engste Briefing der Liste. Ein 2-cm-Code auf gestrichenem Papier fasst bei 0,4 mm Untergrenze etwa 50 Module, also ein Symbol der Version 6 - Platz für rund 100 Zeichen auf Stufe M, und deutlich weniger, sobald ein Logo in der Mitte Stufe H erzwingt.

Bevor es in den Druck geht

Zehn Prüfungen zwischen einer berechneten Breite und einem Code, den ein Handy im Regal liest.

  • Miss die ganze Fläche

    Zur Breite gehören die vier Module Ruhezone auf jeder Seite, nicht nur die dunklen Module. Bei einem Symbol mit 29 Modulen kommen dadurch acht dazu - wer nur das Symbol misst, liegt also rund ein Fünftel zu niedrig.

  • Halte die Ruhezone leer

    Vier Module flacher, heller Rand auf allen vier Seiten, ohne Linie, Foto, Verlauf oder Bildunterschrift darin. Eine beschnittene Ruhezone ist die häufigste Art, wie ein korrekt bemessener Code aufhört zu scannen.

  • Prüfe das Modul gegen das Material

    0,4 mm ist die praktische Untergrenze auf gestrichenem Papier, 0,5 mm auf allem Saugenden. Gibt der Rechner ein Modul unterhalb der Grenze deines Materials aus, ist der Inhalt für die vorhandene Breite zu lang.

  • Runde auf, niemals ab

    34,7 mm auf 34 mm zu stutzen, damit es ins Raster passt, nimmt jedem Modul im Symbol 2%. Runde stattdessen auf 35 mm auf und hol dir den Platz aus dem weißen Rand ringsum zurück.

  • Kürze zuerst das Ziel

    Jedes Zeichen, das aus dem Inhalt verschwindet, kauft Modulbreite umsonst. Ein kurzer Link, keine Tracking-Parameter und keine verketteten Weiterleitungen sind mehr wert als jede Änderung am Motiv.

  • Prüfe auch die Nahgrenze

    Ein QR-Code lässt sich bequem von etwa seiner eigenen Breite bis zum Zehnfachen davon lesen. Ein 30-cm-Code lässt sich aus 15 cm nicht scannen - ein großer Code braucht also Platz zum Zurücktreten.

  • Erhöhe die Fehlerkorrektur nur für ein Logo

    Stufe H stellt 30% des Symbols wieder her und bezahlt das mit Modulen. Ein Link mit 40 Zeichen ist Version 3 auf Stufe M und Version 5 auf Stufe H - rund 22% mehr Breite, um dieselbe Modulgröße zu halten.

  • Exportiere für den Druck als Vektor

    SVG, PDF oder EPS skalieren ohne Auflösungsgrenze auf die eben berechnete Breite. Eine Pixeldatei muss in der neuen Größe neu erzeugt und darf nicht im Layout hochgezogen werden.

  • Zieh einen Proof in Endgröße auf dem echten Material

    Ein Bogen, bei 100% auf dem Material des Auftrags gedruckt, beantwortet mehr als jeder Rechner. Druck ihn wirklich, statt am Monitor auf 100% zu zoomen - der Monitor ist nicht die Variable, die geprüft wird.

  • Scanne den Proof mit zwei Handys

    Ein iPhone und ein Android-Gerät, aus der Entfernung, aus der wirklich gelesen wird, im Licht, in dem der Code später hängt. Braucht der Proof zwei Anläufe, braucht das Motiv mehr Breite.

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QR-Code erstellen

Questions? Answered

Etwa 2 x 2 cm inklusive Ruhezone, und das ist eine Untergrenze, kein Ziel. Darüber richtet sich die Größe nach der Distanz: rund 1 cm Breite pro 10 cm Abstand zwischen Code und Leser. Ein Code, der aus 50 cm gelesen wird, will 5 cm, was die Untergrenze auch erlauben würde.

Ja. ISO/IEC 18004 verlangt vier Module freien Rand auf jeder Seite, und dieser Rand gehört zur gedruckten Fläche. Bei einem Symbol mit 29 Modulen kommen durch die Ruhezone acht Module dazu - ein nur über die dunkle Fläche gemessener Code ist also rund ein Fünftel kleiner als der Platz, den er braucht.

Aus etwa dem Zehnfachen seiner eigenen Breite bei gutem Licht: ein 3-cm-Code also aus rund 30 cm, ein 20-cm-Plakatcode aus etwa 2 m. Diese Grenze sinkt bei schwachem Licht, Blendung, unruhiger Hand oder älterer Kamera - deshalb liegt die empfohlene Breite 25% über dem Minimum.

Bei gleicher Modulgröße ja. Ein Link mit 40 Zeichen passt in ein Symbol der Version 3 auf Stufe M - 29 Module pro Seite -, während 100 Zeichen Version 6 mit 41 Modulen brauchen. Bei gleicher Druckbreite ist jedes Modul des längeren Codes rund ein Viertel schmaler, und genau daran scheitert eine Kamera.

2 bis 2,5 cm im Quadrat, Ruhezone eingerechnet. Bei 2 cm auf gestrichenem Papier lässt die Moduluntergrenze von 0,4 mm Platz für etwa 50 Module, also ein Symbol der Version 6 mit rund 100 Zeichen auf Stufe M. Längere Links brauchen eine kurze URL oder einen breiteren Code.

Bemiss ihn nach der Entfernung, aus der wirklich gelesen wird, nicht nach dem Format des Plakats: rund 1 cm Code pro 10 cm Distanz. Aus 2 m sind das 20 cm, aus 3 m 30 cm. Gibt das Layout das nicht her, setz den Code tief genug, dass jemand herantreten kann.

Ja, auf eine ganz bestimmte Weise. Näher als etwa seine eigene Breite wird ein Code unhandlich, weil die Kamera das ganze Symbol samt Ruhezone nicht ins Bild bekommt. Ein 30-cm-Code an der Wand ist aus 20 cm schwer zu scannen - große Codes brauchen Platz davor.

Indirekt. Ein Logo in der Mitte verlangt Fehlerkorrektur der Stufe H, und Stufe H fasst pro Symbol weniger Daten, derselbe Inhalt rutscht also mehrere Versionen nach oben. Ein Link mit 40 Zeichen ist Version 3 auf Stufe M und Version 5 auf Stufe H - rund 22% mehr Druckbreite für dieselbe Modulgröße.

Ja. Gestrichenes und glänzendes Papier trägt Module bis etwa 0,4 mm; ungestrichenes Papier, Kraftpapier, Wellpappe und Thermopapier brauchen rund 0,5 mm, weil die Farbe in die Faser läuft und die hellen Lücken zwischen den Modulen schließt. Gleicher Inhalt, gleiche Distanz, rund 25% mehr Breite auf saugendem Material.

Weil ein Bildschirm perfekten Kontrast, gleichmäßiges Licht und meist einen größeren Code liefert als der Druck. Der Druck gibt diesen Puffer für Tonwertzuwachs, Papierweiß, Reflexe und Distanz aus. Bemiss nach der Lesedistanz, zieh einen Proof auf dem echten Material und schick die Datei vorher durch den QR-Code-Validator.

Die Norm kennt keine Obergrenze - QR-Codes werden auf Gebäude gemalt. Die praktischen Grenzen sind die Nahgrenze, die mit dem Code wächst, und die Modulzahl: jenseits von Version 20 trägt ein Symbol so viele Module, dass ein kürzerer Inhalt die bessere Antwort ist als mehr Breite.

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Ein einfacher schwarzer QR-Code neben demselben Code, umgestaltet als Kreis mit Markenfarben